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Service

Mitglied werden

Wenn Sie an den Inhalten und Zielen der KLB im Bistum Trier e. V. interessiert sind, freuen wir uns, wenn Sie Mitglied in der KLB Trier werden. Wirken Sie mit - helfen Sie dabei, das Land positiv zu verändern!

Mit  25 Euro Jahresbeitrag sind Sie mit Ihrer Familie Mitglied und erhalten zusätzlich vier Ausgaben  der Verbandszeitschrift  "LandAktiv".

Bei weiteren Fragen informieren wir Sie gerne: Tel: 0651-9776-324 oder info@klb-trier.de  

"Gelbe Seiten" - unser Mitglieder-Info

Die "Gelben Seiten" mit Nachrichten und Terminen aus dem Bistum Trier liegen der Zeitschrift "LAND aktiv" bei, der Zeitschrift der Katholischen Landvolkbewegung Deutschlands (Bundesverband KLB). Sie finden sie jeweils aktuell auch hier.

Positionen

Wir haben Prinzipien! Unsere 10 Leitsätze zur Landpastoral

Vorwort

Stärken des Ländlichen Raums

Die Kirche vor Ort hat im Dorf Gewicht und genießt Ansehen, selbst wenn die Bindungskraft schwindet. Im ländlichen Raum ist der durch das Kirchenjahr ritualisierte Jahreslauf von größerer Bedeutung als in den Ballungszentren. Die Identifikation der Bewohner mit ihrem unmittelbaren Lebensumfeld ist auf dem Land tendenziell stärker ausgeprägt als in der Stadt. Dies wiederum führt dazu, dass die soziale Kompetenz sowie die Bereitschaft zum Engagement auf dem Land immer noch hoch sind, auch in der Kirche vor Ort.

Veränderungen auf dem Land

Der ländliche Raum ist gekennzeichnet und geprägt von Vielfalt und  verschiedenen Strukturmerkmalen. Typisch für den ländlichen Raum ist vielerorts der Verlust an Infrastruktur. Dieser Verlust, der einher geht mit einer zunehmenden Zentralisierung, vollzieht sich auch in der Pastoral. Zwar sind auch in den Städten immer größer werdende Einheiten zu finden, die Auswirkungen dieser Situation sind auf dem Land jedoch gravierender. Die Wege sind weiter und die Möglichkeiten, diese Wege zurück zu legen, eingeschränkter. Lebensräume im städtischen Kontext sind eng miteinander verflochten. Im ländlichen Raum ist durch die räumliche Trennung der dörflichen Wohnbereiche auch eine Trennung der Lebensräume wahrnehmbar.

Katholische Landvolkbewegung

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) engagiert sich aus ihrer christlichen Verantwortung für die Menschen im ländlichen Raum. Sie will die Stärken aufgreifen und die Herausforderungen angehen. Dabei steht die gemeinsame Suche nach Wegen für ein zeitgemäßes und lebendiges Christentum in den Dörfern im Zentrum ihrer Arbeit.

Sie ist eine Bildungs- und Aktionsgemeinschaft für landpastorale Anliegen und die Weiterentwicklung der Landpastoral in Deutschland. Die KLB bemüht sich um eine gute Information und Motivation ihrer Mitglieder und ermutigt alle, sich vor Ort als Gruppe oder Einzelne für ein Klima der Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft einzusetzen. 

Aus ihrer Arbeit und in ihrer Sorge um eine zukunftsweisende Landpastoral hat die KLB folgende Leitsätze entwickelt:

Ethik in der Nutztierhaltung

Leitbild für eine bäuerliche , familienorientierte Landwirtschaft 

Kein Thema in Sachen Landwirtschaft ist derzeit stärker im Blickpunkt der Öffentlichkeit als das Thema Nutztierhaltung in der Landwirtschaft. Die Vorstellungen darüber, was artgerechte Nutztierhaltung eigentlich ist, werden zunehmend kontrovers diskutiert und es wird immer schwieriger einen Konsens über die zukünftigen Formen landwirtschaftlicher Nutztierhaltung zu finden.

Die KLB Deutschlands will mit dieser Stellungnahme einen Beitrag zum Dialog leisten zwischen Landwirten und Verbrauchern. Den Vorstellungen über einen angemessenen Umgang mit Nutztieren liegt ein christlich ethischer Wertekodex zu Grunde. Die Stellungnahme richtet sich sowohl an Landwirte als auch an Verbraucher sowie an Gruppen, denen das Tierwohl ein Anliegen ist.

Tierhalter haben das Gefühl, dass eine wachsende Zahl von Menschen ihre Arbeit in den Ställen nicht mehr versteht, ihnen zum Teil misstraut. Sie spüren, dass sie diese Entwicklungen stark berühren und ihr Selbstverständnis als Bauerfamilien in Frage stellen. Gleichzeitig sind Verbraucher/innen in ihrer Kaufentscheidung stark verunsichert. Verbraucher/innen beeinflussen durch ihre Kaufentscheidungen dabei erheblich die Zukunft der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung.